Hinweis: 24.4. – W. Rügemer – „Warum lassen wir unsere Kommunen verarmen?“

Das Bündnis Umfairteilen veranstaltet am
24.4. um 19:00 Uhr im Heinrich-Fries-Haus
einen Vortrags- und Diskussionsabend mit Werner Rügemer zum Thema

„Warum lassen wir unsere Kommunen verarmen? – Misere der kommunalen Finanzen“
Wie wurden unsere Kommunen arm gemacht und was droht uns mit der Schuldenbremse?

Werner Rügemer (Dr. phil.), ist interventionistischer Philosoph, Publizist und Lehrbeauftragter an der Universität Köln.
Schwerpunkte: Privatisierung und Public Private Partnership, Cross Border Leasing, Aktivitäten von Wirtschaftsprüfern und Wirtschaftskanzleien, Arbeits-unrecht, Ratingagenturen.
2002 erhielt er den Journalistenpreis des Bundes der Steuerzahler NRW.
Werner Rügemer ist Miglied des wissenschaftlichen Beirats von ATTAC.

Veranstaltet von UmFairTeilen Heilbronn und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

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Heilbronner „Karte der Armut“ veröffentlicht

Als einen Wegweiser durch eine prekäre Welt hat das Heilbronner Bündnis UmFairteilen seine Karte der Armut veröffentlicht.

Karte der ArmutAuf einem Stadtplan von Heilbronn sind die Orte eingezeichnet, wo Arme anzutreffen sind: bei der Arbeitsloseninitiative in der Gartenstraße, im Jobcenter in der Rosenbergstraße, im Tafelladen in der Cäcilienstraße oder beim Secondhandladen Am Wollhaus. Das sind Anlaufstellen, an denen soziale Institutionen und Ehrenamtliche die Not dieser Personengruppe zu lindern versuchen.

Wir haben bewusst davon Abstand genommen, auf dieser Karte Wohngebiete von Armen und Reichen einzuzeichnen“, sagt Bündnissprecherin Silke Ortwein vom DGB. Trotzdem habe man das arme Gesicht einer reichen Stadt zeigen wollen. In Heilbronn leben derzeit 11 000 Hartz-IV-Empfänger (fast neun Prozent aller Einwohner der Stadt) sowie 1200 Senioren, die ihre Rente vom Sozialamt aufstocken lassen müssen. Außerdem fehle es an bezahlbaren Wohnungen.

Dem setzt das Bündnis die Zahl von 44 Heilbronner Einkommensmillionären gegenüber. Ortwein: „Wir finden, dass die Reichen mehr an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt werden müssen.“ Gefordert werden eine einmalige Vermögensabgabe, eine dauerhafte Vermögenssteuer und eine wirksame Finanztransaktionssteuer.

Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Heilbronner Karte der Armut

Weitere Unterlagen

Vermögenssteuer wird in Heilbronn nicht beraten

attac: Heilbronn steht hinter 30 Städten zurück / OB Himmelsbach unwillig zu gestalten! / OB versteckt sich hinter Vorschriften

Während es für vielen Kommunen keine Probleme gab, dem Bündnis „Vermögensteuer Jetzt!“ beizutreten, verstecke sich OB Himmelsbach hinter seinen Vorschriften, statt sich für die Belange der Bürger stark zu machen, meldet die attac-Regionalgruppe Heilbronn und bezieht sich dabei auf deine Artikel in der Heilbronner Stimme vom 08.03.2013.

Das Anführen von „rechtlichen Gründen“ bedeute im Umkehrschluss, dass andere Kommunen gegen geltendes Recht verstoßen.

Die Angelegenheit ist mit der aktuellen Ablehung von OB Himmelsbach sicher noch nicht vom Tisch!

zur Meldung bei attac

Presse mag »UmFAIRteilen« nicht

Münchener erfuhren bis heute nichts von einem Stadtratsbeschluß zur Vermögenssteuer

Von Rolf-Henning Hintze, München

Am 19. Dezember hat der Münchener Stadtrat Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) aufgefordert, sich gegenüber der Landes- und Bundesregierung für eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer einzusetzen. Doch die Mehrheit der Bürger der bayerischen Landeshauptstadt weiß bis heute nichts davon. Die beiden wichtigsten Lokalzeitungen, die Süddeutsche Zeitung und der Münchner Merkur berichteten bisher nicht darüber. Weiterlesen